Künstlerhaus Bergedorf

Möörkenweg 18 b-g

21029 Hamburg

 

S121 bis Bergedorf,

Ringlinie 135 bis Haltestelle Hermann–Distel–Straße

 

Öffnungszeiten:

Sa. & So. von 15 - 18 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Mark Slavin

info@markslavin.eu 

 

Mit freundlicher Unterstützung:

Kulturbehörde Hamburg, Bezirksamt Bergedorf

 

 

Das Künstlerhauses Bergedorf zeigt aktuell malerische und zeichnerische Arbeiten der drei Hamburger Künstler Thorsten Dittrich, Jens Rausch und Mark Slavin. Unter dem Ausstellungstitel VON DEN DINGEN, IHREN ORTEN, JENEN TATEN werden die Arbeiten noch bis 21. Mai im Künstlerhaus in Bergedorf zu sehen sein. Das Künstlerhaus Bergedorf sowie die drei Künster laden alle Kunstinteressierten herzlich zu einem Besuch im Künstlerhaus zu dem nun letzten Ausstellungswochenende ein, dass am Sonntag mit einer feierlichen Finissage enden wird. Als besonderer Programmpunkt werden sich die zur Finissage eingeladenen Künstler Michael Tayo Oyegunle und Robert Müller am Sonntag, den 21. Mai auf die ausgestellten Werke in einer live Perfornance beziehen und diese in freier Interpretation vertonen – spannend!

Zu den beiden Performern: 

Michael Tayo Oyegunle ist 1965 in London geboren und in nigerianischer Tradition aufgewachsen. Schon als 13 Jähriger ist Tayo mit afrikanischem Tanz in Berührung gekommen. Nach einem Studium des klassischen Balletts. Des Modern- und Jazzdance hat er eine professionelle Karriere ausgeübt. „Durch Bewegung im Tanz habe ich den Ausdruck des Lebens im Klang gefunden“

Robert Müller, geboren 1964 in München lebt seit 1984 in Hamburg und ist in verschiedenen Genres als Perkussionist und Musiker tätig. „Inspiration ist die Antriebsfeder, die mir in der Musik die Kraft gibt, meine Gefühle auszudrücken“.

Zur Ausstellung: 

In ihrer Malerei erforschen Thorsten Dittrich, Jens Rausch und Mark Slavin, die verschiedensten Ebenen der Realität. Im Spannungsfeld zwischen Fiktion, Sehnsuchtsort und historischer Überlieferung entstanden Werke, die das Medium Malerei zu neuen visuellen und konzeptuellen Ebenen führt. Die drei Künstler sind dabei stets auf der Suche nach der besonderen narrativen Vision; sowohl nach der eigenen als auch der fremden. Dies umfasst die Dinge und Orte, die sich der rationalen Sicht verschließen und der Kunst bedürfen, um ihre Wirkungssphäre dem Betrachter zugänglich zu machen. Sie schichten Farben auf-und nebeneinander, öffnen den Bildträger und decken ihn wieder zu, so dass im Prozeßhaften die inneren Visionen sich Bahn brechen. Im Verhältnis von Gesehenem und Gedachten, von Realem und Wahrgenommenen entsteht ein Spannungsverhältnis innerhalb dieser drei autonomen Positionen, welches ein weites Feld der Erforschung, sinnlichen Wahrnehmung und intellektuellen Durchdringung eröffnet.

Zu den ausstellenden Künstlern: 

Thorsten Dittrich, geboren 1967 in Hamburg, arbeitet primär in Serien, die von einer Grundstimmung leiser Melancholie und bruchstückhafter Spiegelung innerer Welten geprägt ist. Abstrahierte vegetabile und architektonische Formen interagieren mit spontan gesetzten ungegenständlichen Formen, die sich nicht eindeutig identifizieren lassen aber an Bekannteserinnern. Die Kompositionen fügen sich zu vielschichtigen mentalen Landschaften zusammen, denen ein bühnenartiger Aufbau zu eigen ist. Der Künstler bewegt sich in seinen chromatisch zurückhaltenden Werken im Spannungsfeld zwischen freier malerischer Geste und farblich verdichteten Flächen.

Jens Rausch, geboren 1976 in Fulda, lebt und arbeitet derzeit in Hamburg. Charakteristisch für Rausch’s Werkkomplexe ist der visuelle und methodische Bruch mit der subjektiven Wahrnehmung des Betrachters, welchen Rausch thematisch wie auch stilistisch immer wieder provoziert. In seinen Prozessarbeiten ergänzt Rausch die faktische Beschaffenheit der gestaltenden Materie selbst zum konstituierenden Element seiner Kunst. Materialien, die oft selbst aus Verstoffwechslungsprozessen entstanden sind (z.B, Ruß, Bitumen, Eisenoxid), schichtet er sowohl in der Bild als auch in der Bedeutungsebene so auf, dass sich Kreisläufe visuell wie konzeptionel ldarin vereinen und auf der Oberfläche des Bildträgers sichtbar werden.

Mark Slavin, geboren 1987 in St. Petersburg, Russland lebt und arbeitet in Hamburg. In seiner Serie „Dialoge“ bezieht er sich auf die räumliche Analyse der klassischen Malerei, die er als Basis für seine Arbeit verwendet. In seinem künstlerischen Prozess fragmentiert er den Raum des Bildes und zersplittert diesen in viele Teile. Diese Welt erinnert an Kaleidoskope, in welchem Farbglasstückchen neugeordnet werden, um im nächsten Moment erneut zu zerfallen. Slavin tritt hier in einen Dialog mit den alten Meistern, deutet die archetypischen Sujets um und ordnet das aus den Splittern bestehende Chaos zu einer neuen Realität. Diese Sichtweise erfordert die Verwendung unterschiedlicher Techniken: Slavin verbindet Elemente aus der Computergrafik, vielschichtigen Malerei, sowie unterschiedlichen Fakturen und Schablonen.

Detaillierte Informationen zu einzelnen Werken und druckfähiges Material senden wir Ihnen gerne zu. Für Fragen oder weitere Informationen steht Ihnen als Ansprechpartner Jens Rausch gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Jens Rausch: jensrausch@yahoo.com